Die systemische Arbeit

Systemisch zu arbeiten hat sich seit einiger Zeit als ein besonders nützlicher, wirkungsvoller und bewährter Ansatz gezeigt.

Die Wurzeln liegen im europäischen Raum im Italien der 60iger Jahre.
Zur Entstehungsgeschichte der "Systemischen Therapie und Beratung" werden Sie eine Fülle von Seiten finden (etwa wikipedia) und die Behandlung würde hier deutlich den Rahmen sprengen.
Satt dessen möchte ich kurz die methodischen Apsekte benennen, die Ihnen in der Beratung begegnen werden.

Rekontextualisieren der Problembeschreibung

"Verflüssigung" der oft als Eigenschaften beschriebenen Symptome sowie der oft starren Beziehungsmuster und Rollenzuschreibungen

Positive Konnotationen der oft als "nur negativ" beschriebenen Symptome erfassen und so die Bedeutung und den Sinn des Verhaltens zu verstehen

Das Hinterfragen eigener Prämissen, Glaubenssätze, Werte, Mythen und Sichtweisen

Biographie– und Genogrammarbeit

Erarbeiten von positiven Vorstellungen über die eigene Zukunft

Reflexion der Interaktions– und Beziehungsmuster: die gegenseitige, zirkuläre Bedingtheit des eigenen Verhaltens zu erfassen

Erlernen und Festigen neuer Interaktions- und Beziehungsmuster durch "Übungen" und "Aufgaben" und die Entwicklung von "Ritualen"

Die Ziel- und Lösungsorientierung des systemischen Ansatzes gewährleisten eine schnelle und effiziente Bearbeitung ihrer Anliegen und gehen immer einher mit einer wertschätzenden und respektvollen Haltung.

• Sie werden einen neuen Blick auf das Geschehen erhalten: Verhaltensweisen, die bisher nur negativ erschienen, werden Sie in Ihrer grundsätzlichen Bedeutung zu verstehen lernen.

• Statt sich in den immer gleichen Schleifen zu drehen und nicht mehr aus gegenseitigen
Vorwürfen rauszukommen werden Sie sehen, wie sich Muster in der Familie oder der
Paarbeziehung gegenseitig bedingen. So erlangen Sie Einfluss und Veränderung wird erleichtert.

• Sie können eigene Positionen, Einstellungen, Werte und Sichtweisen kritisch hinterfragen.
So wird der Weg geebnet für eine neue Form des Zusammenlebens, bei der die alten
Probleme an Bedeutung verlieren.

• Lernen Sie, sich wieder mit gegenseitiger Achtung und Respekt zu begegnen und erarbeiten
Sie sich Regeln und Absprachen, die für alle Beteiligten nachvollziehbar und
tragfähig sind.

• erlernen Sie neue Interaktions– und Beziehungsmuster durch „Übungen“ und
„Aufgaben“ und durch die Entwicklung neuer „Rituale“ und Abläufe.

• Gewinnen Sie ein positives Bild von der Zukunft, für die es sich einzusetzen lohnt: jeder für
sich und gemeinsam als Familie.